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Leseprobe

AEtherraumgarn

Hier finden sie Leseproben von meinen bisherigen Werken, veröffentlicht oder auch noch nicht.


Viel Spass!

Was halten Sie als Leser davon, sich in die Werke einzubringen? Schreiben Sie mir Ihre Meinung. Geben Sie mir Anregungen. Schreiben Sie selbst zu einem meiner Romane ein Kapitel.


Setzen Sie sich mit mir in Verbindung.

  Dieser Roman ist eigentlich schon fertig. Genauso, wie eine Modelleisenbahn. Da gibt es immer was zu schrauben, umzubauen und zu verbessern. Ich verspreche: Wenn die Nomen die Welt gerettet haben, mache ich mich unverzüglich auf, diesen Roman in eine lesefertige Form zu bringen.


Aber zunächst...


   Eine Begegnung mit Außerirdischen brachte unser Leben im vorigen Band (Rettet die Nomen, und dann die Welt!) wieder einmal völlig durcheinander. Unser Freund Holger und seine Familie sind dieses Mal mit von der Partie. Sie halfen uns bei einem Problem mit Nikola Tesla und Holger besuchte mit uns den Astrophysiker Professor Stephen Hawking, um uns dann auch noch bis zu den Vereinten Nationen in New York zu begleiten.

   Glücklich wieder zuhause angekommen wollten wir die Theorien von Tesla, Hawking und den Nomen (in Wirklichkeit die von »Würfelchen«, der mobilen Kommunikationseinheit des Nomen-Mutterschiffes, das Ding) endlich in die Praxis umsetzen. Unsere Suche galt der dunklen, freien  Energie. Wir wollten sie der Menschheit zur Verfügung stellen. Und dabei sollte uns niemand in die Quere kommen oder beobachten.

   Aber das ging nun mal nicht so einfach, wie wir uns das vorstellten. Zum Glück hatten wir jetzt Unterstützung von der amerikanischen Präsidentin und deren Geheimdienst. Drei Nomen und ›Würfelchen‹, die Würfelzuckerstückgroße Künstliche Intelligenz (das Ding), waren ebenfalls auf unserer Seite.

   Wir mussten uns zuerst nach einer neuen Bleibe umsehen, denn unsere bisherigen Nachbarn durften von alledem nichts mitbekommen. Also stand ein Umzug in eine wenig bewohnte Umgebung an erster Stelle.

   Zu Anfang lief nicht immer alles nach Wunsch, aber wir alle waren ja lernfähig. Und es stand einfach viel zu viel auf dem Spiel!

Spannung, Abenteuer, Mystik, Romantik und auch Komik. All das ist in diesen Aufzeichnungen zu finden!

Wenn auch in einer völlig anderen Art!


   Und dann ist etwas geschehen, mit dem ich beim Schreiben des dritten Teils der Abenteuer von Marlies und mir nicht gerechnet habe: Am 14. März 2018 starb Professor Stephen Hawking. Fast könnte ich sagen, dass er mir, Holger und Jesper (dem Nomen) ein Freund geworden ist, denn in den letzten Wochen vor seinem Tod haben wir uns sehr intensiv mit seinem Leben beschäftigt. Wie wohl jeder zugeben muss, hat er Ungeheures geleistet. Er hat sich in seinen Meinungen niemals beirren lassen, hat sie immer vertreten.

Und er hat unser aller Welt verändert!

   Nicht vergessen werden sollen seine Ermahnungen an die Menschheit und der Aufruf, uns der Erforschung des Weltalls zuzuwenden.

   Ich wünsche seinem Geist, dass er endlich die Freiheit bekommen hat, die ihm sein zerstörter Körper niemals hat geben können.


Und jetzt hier eine kleine "Kostprobe":




   ...und somit bestellte ich erst einmal Holger die Grüße von Monika, über die er sich sehr freute, trotz der momentanen Anspannung.

   Das Luftschiff der Entführer überflog gerade den Nordrand des Gebirges, das steil zum Gardasee abfiel und verlor sichtlich an Höhe. Sehr gut, sagte ich mir. Wir selbst waren noch ein paar Kilometer hinter ihnen, hatten aber auch einen erheblichen Fahrtüberschuss, der sich noch steigern würde, wenn wir jetzt auf die Entführer niedergingen. Holger drückte die Lady mit der Nase nach unten und nahm ein wenig Leistung weg. Schließlich wollten wir keinen Maschinendefekt riskieren. Mit sehr viel Gefühl pumpte er das Fluggas aus den Auftriebskörpern wieder zurück in die Druckbehälter und wir sanken schneller, immer schneller.

   »Es ist wohl unnötig, dir zu sagen, dass wir genau auf den Ballon landen wollen? Nein? Dachte ich mir. Ich werde jetzt mal zu den Jungs in den Frachtraum gehen und nachsehen, dass alles in Ordnung ist. Du kommst klar? Würfelchen, sind wir auch an der richtigen Adresse? Kannst du Jesper gut orten?«

   »Ja, genau richtig. Er befindet sich im hinteren Teil des Fahrzeugs. In einer Art Lagerraum, in einer kleinen hölzernen Kiste mit Luftlöchern«.

   Mit weiterhin konzentriertem Gesicht nach vorne blickend hob Holger den Daumen und wedelte mit der Hand nach hinten. Genug der Worte. Die Entführer sollten sich warm anziehen!

   Zu dritt standen wir im Frachtraum. Sebastian und Pascal hatten sich schwarze Fliegerkombis angezogen, mit Fliegerkappe und -brille. Ich erklärte ihnen, worauf es ankam, gab ihnen den wahrscheinlichen Standort von Jespers Holzkiste und drückte ihnen die Daumen.

   Wir merkten, wie das Geräusch der Motoren tiefer und leiser wurde, gleichzeitig wurden wir schwerer und gingen etwas in die Knie. Holger hatte also die Lady direkt über das andere Luftschiff gebracht.

   »Achtung, ihr dahinten«, kam seine Stimmer über die Bordsprechanlage, »ich werde sie jetzt nach unten drücken. Das wird etwas riskant, weil ich Fluggas ablassen muss und ich das Luftschiff gute hundert Meter nach unten drücken muss. Wenn es sehr gute Piloten sind, wird das ein riskantes Manöver, wenn sie nicht so gut sind, wird es ein Kinderspiel. Drückt mir also die Daumen. Los geht’s!«

   Und ich sagte zu den Jungs: »Ich öffne jetzt die Frachtluke. Ihr seilt euch dann an den Seilen ab und landet auf der Ballonhülle. Am Ballonnetz klettert ihr nach unten, durch die Dachluke hoffentlich unbemerkt ins Innere und geht nach hinten. Ach, was erzähle ich, das wisst ihr doch schon längst. Ich drücke euch auch die Daumen. Und Hals- und Beinbruch, äh, hoffentlich nicht. Los, ab jetzt«.

   Währenddessen hatte ich schon die Luke weit geöffnet und konnte die Ballonhülle knapp fünf Meter unter uns sehen. Und schon setzte die Lady sich mit einem heftigen Stoß darauf und drückte das Luftschiff nach unten. Die Jungs schwangen sich gleichzeitig nach draußen und seilten sich auf die Hülle ab. Kaum dass sie standen, liefen sie, einer links, der andere nach rechts, auf der Hülle längs und hangelten sich dann am Ballonnetz nach unten, wo sie dann auch aus meinem Sichtfeld verschwanden.

  Ich drehte mich zu den Ersatzteilschränken um, die an der Hinterwand des Frachtraums angebracht waren und öffnete eine Tür mit der Aufschrift »Nicht Öffnen. Gefährliche Gummitiere« und holte meine selbstgebaute Flinte heraus, die einen ungewöhnlich dicken Lauf hatte. Damit konnte ich Schrot mit einem Kaliber verschießen, das einzeln nicht einmal in einer einzelnen Waffe verschossen werden konnte. Das Spielzeug hatte allerdings auch einen ganz erheblichen Nachteil. Der Rückstoß!

   Immer weiter ging es mit der Lady und den Entführern nach unten und ein lautes »Platsch« und eine erhebliche Verzögerung zeigten mir an, dass Holger die Entführer auf das Wasser des Gardasees gedrückt hatte. Sehen konnte ich es von hier aus nicht, aber so war ja nun mal unser Plan.

   Die Motoren der Lady liefen jetzt praktisch nur im Standgas, auch das Luftschiff unter uns war mit einem Mal ganz ruhig. Da hörte ich einen Pistolenschuss! Herrschaftszeiten, was war da unten los! Diese Untätigkeit zehrte ganz schön an den Nerven. Mit einem Mal gaben die Entführer Vollgas. Aber das konnte ich auf keinen Fall zulassen, die Jungs waren noch dort. Jesper ebenfalls. Also hob ich die Kanone, zielte schräg links vorne auf den Ballon und drückte ab. Den Knall bekam ich noch mit, dann wurde es schwarz um mich.

Alle Bilder, außer meinen eigenen:


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